Spiele 6-10 der PC Engine Core Grafx mini

Weiter geht es mit Spielszenen von der PC Engine Grafx mini. Teil 1 der Serie findet sich hier: Spiele 1-5 der PC Engine Core Grafx mini. Ich muss gestehen, dass bei den Spielen sowohl unerwartete Perlen als auch ziemliche Rohrkrepierer dabei sind. Wobei das natürlich auch daran liegt, dass ich von den Spielen bisher nur einen Teil kannte und so der Nostalgiebonus entfällt, den ich zum Beispiel bei einigen Nintendo-Spielen habe. Also, schauen wir mal, was ich diesmal gespielt habe.

6. Ninja Spirit

Dieses Spiel stellt für mich eine sehr positive Überraschung da. Ich hatte noch nie etwas von diesem Spiel gehört, geschweige denn gesehen. Ohne Vorbelastung fing ich also an zu spielen und fand es auf Anhieb richtig gut. Dabei ist es eigentlich nur ein Action Sidescroller mit ok-er Steuerung und nicht überragender Grafik oder überragendem Sound. Aber er hat Ninjas! Viele Ninjas. Und ich feiere, dass man bis zu zwei Kopien von sich selbst hinterherziehen kann, die die eigenen Bewegungen imitieren.

7. Space Harrier

Zu Space Harrier muss man eigentlich nicht viel sagen. Ein Klassiker von Sega, der, ähnlich wie Doom, wohl auf alle möglichen System portiert wurde. Der Port auf die PCEngine ist aus meiner Sicht ganz gut gelungen. Natürlich erreichen Grafik und Sound nicht das Original aus der Spielhalle, aber ich finde die Grafik in Ordnung. Insbesondere läuft sie flüssig, was man nicht von jedem Port behaupten kann.

8. Cadash

Cadash ist wieder eines der Spiele, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Nach dem Anschalten fühlte ich mich aber sofort an The Legend of Zelda II erinnert. Im Unterschied zu letzterem kann man sich in Cadash eine Klasse aussuchen, mit der man spielen möchte. Zur Wahl stehen Kämpfer, Magier, Priesterin und Ninja. Offenbar kann man auch mit mehreren Spielern gleichzeitig losziehen.
Nach dem Spielstart rennt man dann in der Seitenansicht durch eine Stadt und redet mit Menschen, bevor man dann in eine Höhle mit Gegnern hinabsteigt. Es fehlt „nur“ die Oberwelt von erwähntem Zelda-Spiel. Leider hatte ich wenig Motivation, tiefer in das Spiel einzusteigen, so dass ich wohl nie herausfinden werde, ob sich nicht doch eine kleine Perle dahinter verbirgt.

9. Parasol Stars

Hinter Parasol Stars verbirgt sich nichts Anderes als der dritte Teil der Serie Bubble Bobble. Dieses Mal ist man nicht als kleiner Drache unterwegs, der mit Blasen seine Gegner einsperrt und besiegt, sondern als kleiner Junge, der seinen Schirm als Waffe nutzt. Mit dem Schirm kann man dann Dinge wie besiegte Gegner oder Wassertropfen aufnehmen und auf die Gegner schleudern. Das Gameplay ändert sich dadurch nicht grundlegend. Weiterhin muss man den Bildschirm von Gegnern befreien, bevor man zum nächsten Bildschirm wandert. Grafik und Sound sind zuckersüß. Ein schönes Spiel für Zwischendurch.

10. Splatterhouse

Ein Gruselprügler, der über die Jahre einiges an Grusel verloren hat. Man läuft von links nach rechts und verprügelt auf dem Weg alle möglichen Zombies und eklige Kreaturen. Grafik und Sound finde ich ganz gut, auch die Animationen passen sehr schön zum Spiel. Leider war ich im Abwassertunnel nicht in der Lage, über diese Stachelkugeln hinweg zu kommen, so dass ich nicht mehr vom Spiel sehen konnte. Es macht aber in seiner Einfachheit Lust auf mehr.

thomas

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